12 Worte - Fragen und Antworten zu Spiritualität, Lebenssinn

Ein Versuch


Der Weg des Verstehens ist der des Nichtverstehens


Das oberste Streben eines Menschen ist es gemeinhin, zu verstehen. Die Welt und ihre Ursachen zu ergründen, zumindest mit ihr umgehen zu können, sie zu bewältigen. Diese Umwelt ist zumeist relativ begrenzt. Das erscheint individuell persönlich und ist von einer Unmenge an Komponenten und Parametern abhängig. Mit Umwelt ist nun nicht nur das konkrete materielle Dasein des Menschen gemeint, sondern auch alles, was in seinem Denken vor sich geht. Seinen Träumen, seinem Unterbewusstsein, seinem reflexhaften Handeln, seinen Fehlern und Dingen, die aus all diesen Verknüpfungen hervorgehen. Es ist für den betroffenen Menschen, gefangen in eben dieser eben dargestellten Umwelt, nicht möglich, die ungeheure Komplexität dieser Einflüsse bei sich selbst festzustellen, noch viel weniger bei anderen Menschen, auf die er ja immer nur sehr beschränkten Zugang hat. Das heißt sozusagen sieht er den Wald vor lauter Bäumen nicht. Er versteht Teile des Ganzen, sieht vielleicht die Bäume, die gerade vor ihm stehen, findet vielleicht mal einen Pilz oder stellt fest, dass man die Bäume auch fällen oder anzünden kann, doch er bleibt immer in dem Wald, den er als solchen zwangsläufigerweise immer nur begrenzt sehen kann. Das ist seine Sicht der Dinge, die sich darauf begründet, dass die Bäume ja schließlich existieren und, wenn man nicht aufpasst, man auch mal von einem erschlagen werden könnte. Die Bäume sind da, - die Umwelt also, - sie ist nicht weg zu diskutieren. Man hat sich nach Umständen, die die Bäume und der Weg durch sie hindurch vorgeben, zu verhalten, man hat sich anzupassen, um schlicht zu überleben. Was nun die großen Religionen tun, ist, zu verkünden, dass es am Ende des Waldweges eine wunderschöne Hügellandschaft gebe, oder zumindest irgendwo eine Lichtung. Alles das, was gerade gesagt wurde, ist mit Dualismus behaftet. Es geht dabei um eine mehr oder minder materialistische Einstellung des Menschen in seiner Sinnfindung, was seine Umwelt angeht. Hier haben eben die großen Religionen, in der Art des vorherrschenden, kapitalmaximierenden Systems eine Art von Leitfaden geschaffen, mit deren Hilfe man ganz gut durch die Unmenge von Bäumen finden kann. Aus dem Wald heraus kommt man bei ihnen aber erst am Ende des materiellen, körperlichen Lebens. Im Gegensatz zu dieser Glaubenshaltung, die ich mit dem Bild der Bäume zu verdeutlichen versucht habe, hat der wahre Blick auf das Leben nun überhaupt nichts zu tun. Er versteckt sich hinter dem Klatsch mit einer Hand, das die dualistische Welt des Westens ad absurdum führt. Wir sind unsterblich, die materiellen Hüllen sind nur Werkzeug für unsere gebündelte Energie, die sie benützt, in der Unendlichkeit der Energien des ALLES.
Die Welt, die man leben kann, das ist die Unendlichkeit der Sterne, die Begrifflichkeit, die sich zwingende Logik, das eben ALLES miteinander verbunden ist, miteinander wechselwirkt, das es eben ein nicht zu beschreibendes großes Ganzes gibt, das als wunderbare Schöpfung in großem Frieden und Vollkommenheit existiert. Dieses große Ganze besteht aus allen Dingen, denen in der Energiestruktur des GANZEN ein Platz zugewiesen ist, ob Stein, Tier, Mensch oder Pflanze, ob Sternschnuppe oder Atomkern. Wie auch wissenschaftlich im Dualismus bewiesen werden kann, besitzt tatsächlich jedes Ding seine eigene Energiestruktur.

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